Hallo liebe Tennisfans hier ist wieder euer
Markus von All about Tennis. Heute möchte ich mich einer Zuschauerfrage
widmen und zwar wurde mir schon mehrfach die Frage gestellt was das Handgelenk bei einem
Vorhandschlag macht. Die wichtigste Aufgabe des Handgelenks habe
ich ja bereits bei meinem Vorhandvideo erklärt und das ist eben die Wischbewegung des Schlägers. Ich war überrascht, wie viele Spieler sich
Gedanken machen, was das Handgelenk in jeder Phase des Schlages macht, also in der Ausholbewegung,
in der Zuschlagbewegung und beim Ausschwingen. Das geht schon sehr ins Detail, da man ja
bei einem Schlag nicht auf so viele kleine Dinge achten kann. Denn tatsächlich lernt man so einen Schlag
nicht indem man auf jede Kleinigkeit achtet sondern man achtet eben auf die grundsätzlichen,
wichtigen Dinge. Die Kleinigkeiten kommen dann einfach mit
sehr vielem und hartem Training dazu. Trotzdem möchte ich bei diesem Video bezüglich
des Handgelenks so weit ins Detail gehen, weil die Handgelenksbewegung anscheinend vielen
Spielern Probleme bereitet oder sie einfach sehr interessiert. Wenn ich einen Vorhand oder Rückhand Topspin
erkläre, dann spreche ich immer von einer Wischbewegung des Handgelenks, um eben den
Topspin in den Ball zu bekommen. Und damit meine ich eben diese, diese Wischbewegung. Ich kann die Wischbewegung eben von unten
nach oben senkrecht zum Boden machen, ich kann sie aber auch leicht schräg nach vorne
machen. Das ist zum Beispiel notwendig wenn ich einen
Ball im Aufsteigen nehme, und ich verhindern möchte dass er nach oben weg steigt und ins
Aus hinten fliegt. An der Stelle möchte ich noch mal auf die
Drehung des Handgelenks eingehen, denn darüber wird ja sehr viel diskutiert. Die Frage ist, kann ich das Handgelenk drehen? Ja ich kann es drehen. Ist das Handgelenk aber wirklich das Gelenk
das die Drehbewegung ausführt? Nein, die Drehbewegung kommt aus dem Unterarm. Wenn ich also bewusst mein Handgelenk drehe,
wird mein Unterarm eine Drehbewegung ausführen und sich mein Handgelenk dadurch drehen. Ist es wichtig als Tennisprofi oder auch Anfänger
das zu wissen? Nein. Im Gegenteil, man würde den Spieler auf diese
Weise mit einer Flut von Informationen überschütten die es ihm unmöglich macht sich auf die wesentlichen
Dinge des Schlages zu konzentrieren. So dann möchte ich jetzt aber zur Bewegung
des Handgelenks bei meinem Vorhandschlag kommen. Ich hab den Schlag in drei Phasen unterteilt
und zwar in die Ausholbewegung, die Schlagphase und den Ausschwung. Ich hole ja mit einer relativ großen Schleife
aus, hier hinten, und in dieser Phase treffe ich ja noch keinen Ball. Deshalb sind mein Handgelenk und auch mein
ganzer Arm noch sehr entspannt. Das sieht man auch daran, dass ich meine Hand
dort hinten, bei der Ausholbewegung, noch ganz locker nach unten hängen lasse. Das sieht dann eben so aus. Das ist eine kleine Eigenheit von mir die
man auch anders machen kann und zwar so, dass man das Handgelenk gleich in die richtige
Position bringt aus der der Ball geschlagen wird. Das würde dann eben so aussehen. Auf jeden Fall sollten der Arm und das Handgelenk
und auch der Griff während der Ausholbewegung noch sehr entspannt sein. Am Ende der Ausholbewegung hier hinten unten
bringe ich dann den Schläger aber in die richtige Position, kurz bevor ich los beschleunige
und schlage. Der Schläger zeigt hier nach hinten, die
Schlägerfläche mit der ich den Ball treffe ist leicht Richtung Boden ausgerichtet und
der Schlägerkopf ist leicht abgesenkt. Jetzt schlage ich zu und beschleunige den
Schläger durch die Körperdrehung und den Schwung, den Armschwung nach vorne. Im Moment des Losbeschleunigens ist mein Arm
und Handgelenk immer noch relativ entspannt, wodurch mein Schläger noch mal etwas mehr
nach hinten gedrückt wird. Das ist das hier beim Losbeschleunigen. Das ist vergleichbar mit dem Losbeschleunigen
eines Autos wenn der Kopf nach hinten in die Kopfstütze gepresst wird. Kurz nach dem Losbeschleunigen und bevor ich
den Ball dann treffe, beginne ich dann die Drehbewegung des Handgelenks, also die Wischbewegung
meines Schlägers, zu machen. In dem Moment endet dann im Grunde genommen
die Entspannung des Arms und des Handgelenks. Der Griff wird eigentlich automatisch fester
und auch mein Handgelenk und Unterarm müssen jetzt hart arbeiten, um eine stabile Wischbewegung
über den Ball zu bekommen. Es ist eben wichtig dabei, dass der Ball durch
den Aufprall nicht den Schläger nach hinten weg drückt und auf kippt. Ansonsten würde ich die Kontrolle über den
Ball verlieren und wahrscheinlich würde ich dann den Ball weit hinten ins Aus schießen. Dabei liegt der Fokus wirklich fast ausschließlich
auf dem Handgelenk und der exakten Wischbewegung. Ich versuche nicht den Schläger mit aller
Gewalt zurückzuhalten, aber ich achte schon darauf, dass ich nicht aktiv aus dem Handgelenk
auf den Ball drauf schlage, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Bei dieser Wischbewegung kommt dann durchaus
das Handgelenk wieder ein bisschen nach vorne, da es ja bei der Anfangsbeschleunigung hinten,
nach hinten weggedrückt wurde. Und deutlich nach dem Treffen des Balles können
sich der Arm und das Handgelenk wieder etwas entspannen, allerdings ist es mir schon wichtig,
dass ich bis zum Ende exakt auszuschwinge. Und der Schläger ist ja nach dem Treffen
enorm schnell, so dass es immer noch einiges an Kraft benötigt, um ihn kontrolliert auszuschwingen. Also ganz so entspannt wie bei der Ausholbewegung,
können hier der Arm und das Handgelenk natürlich nicht sein. Ja, das wars zum Handgelenk bei der Vorhand. Ich hoffe, ich konnte euch den ein oder anderen
Tipp geben. Mein Rat ist: Konzentriert euch wirklich auf
das Wesentliche und das ist die Wischbewegung. Viele der anderen Dinge kommen dann von ganz
alleine durch intensives Training und mit zunehmender Härte des Schlages. Wie immer wünsche ich euch viel Spass beim
Trainieren und würde mich natürlich sehr über einen Daumen hoch freuen. Bis zum nächsten Mal, Euer Markus

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Dennis Veasley

20 thoughts on “Handgelenk – Tennis Topspin Vorhand – All about Tennis HD”

  1. Hallo Markus,
    auch von mir herzlichen Dank für die Tipps! Warte mit Spannung auf Dein Rückhand-Slice Video. Die Vorhand klappt, dank Deiner guten Anleitung recht ordentlich. Rückhand Top-Spin kommt bei mir zu hoch und recht langsam. Hätte gerne so einen drive wie Du … ,-) Mach weiter so!!!! Beste Grüße aus Stuttgart, Lutz

  2. Lieber Marcus.

    Eigentlich wollte ich Dir niemals mehr meine Meinung zu Deinen Vorstellungen über Technik mitteilen, denn Du bist nicht zu belehren. Als ich aber jetzt das Video über das Handgeleng gesehen habe, muss ich mich noch einmal melden. Das was Du hier vorführst ist eine Frechheit. Das was Du beschreibst ist keine Handgelenktätigkeit, sondern es ist eine reine Pronation des Unterarmes und diese beschreibst Du noch falsch und im Zusammenhang mit der Vorhand absolut daneben. Die Pronation hat den Ursprung im Ellbogen und nicht im Handgelenk. Hast Du schon jemals etwas über Dorsal-, Palmar-, Ulnar- und Radialflexion des Handgelenks gehört oder gelesen? Alle diese vier Flexionen sind in der Vorhandbewegung während der Schlagbewegung sehr stark integriert, das ist keine "Wischbewegung". Diese vier Flexionen sind auch in der dem Menschen angeborenen Bewegungsweise z. B. bei allen Wurfbewegungen vorhanden. Schau Dir doch die Slowmotionvideos von Federer, Djokovic, Nadal usw. die einen sehr starken Handgelenkeinsatz zeigen, das ist bei allen der Hauptgrund der besonderen Beschleunigung des Schlägers. Vor allen ist das das Geheimnis der besten Vorhand der Tennisgeschicht – Federer. Wenn man sich an so etwas wagt, dann muss man schon Kenntnisse über die Anathomie und über die Bewegungslehre besitzen. Das was Du da von sich gibts ist wirklich das allerletzte und zeugt von absloluter Unkenntniss, ja sogar Ignoranz. Es tut mir leid Dir das so offen und kritisch zu schreiben aber dadurch hast Du Dich disqualifiziert. Man muss bedenken, dass diese Videos Menschen sehen, die keine oder wenig Ahnung davon haben was richtig und was falsch ist. Du beinflusst diese Menschen in der völlig falschen Richtung! Ich würde Dir empfehlen nicht nur Deine persönliche Ansichten über die Tennistechnik zu präsentieren, sondern davor sehr viel lesen und studieren und lernen. MIt dieser Beschreibeung der Handgelnkarbeit müsstest Du schon bei der C-Tarinerprüfung durchfallen, von der A-Trainerprüfung ganz zu schweigen. Bei mir hättest Du dabei keine Chanze.

    Richard Schönborn
    Cheftrainer des DTB a. D.

  3. Hallo Markus, ich wollte Fragen wie ich bei der Vorhand Greifen muss , z.B. An der Hand ganz unten Links wo das am Tennisschlägergriff hinkommt oder der untere Zeigefingerknochen am griff.
    Vielen Dank

  4. Hallo Markus,
    mal wieder ist dies ein hilfreiches Video!
    Mein Freund und ich haben auch einen Kanal erstellt (mit dem ich gerade schreibe 🙂 )
    Bald wollen wir das erste Video zur Vorhand usw. hochladen!
    Du als Profi in so etwas könntest ja mal Verbesserungsvorschläge in die Kommentare bald schreiben.
    Schreib uns doch bitte zurück wenn du es machst.
    Tschüss 🙂

  5. …ich schließe mich der Kritik von Richard Schönborn an.
    Es geht nicht um "die Flut" von Informationen. sondern um die fachlich richtigen Handlungsanweisungen.
    Ich habe im Frühjahr 2015 meine C-Trainerausbildung beim HTV in Offenbach absolviert. Ziel muß es sein, das aktuelle biomechanische Optimum zu vermitteln.
    Meine individuelle Technik spielt dabei keine Rolle, weil ich
    als Trainer in der Lage sein muß, den aktuellen Stand der Technik zu vermitteln!!!
    Und da orientieren wir uns natürlich auch an den Profis.
    … und an Schönborn!!

  6. trainer c……was ist das schon im Vergleich zum Markus? ex Profi Nr. 69 der Welt…..zieht euren blöden Kommentaren zurück…und lässt den guten Mann den Tennis vorführen….er kann es ja…..hat er das nicht schon lange bewiesen…..weiter so Markus…you are the best

  7. Hallo Markus,
    sehr interessiert habe ich deine Videos angeschaut, da ich blutiger Anfänger im Tennis bin und mich gerne weiterentwickeln möchte. Bei diesem Video jedoch ist mir die Diskussion mit Herrn Schönborn besonders aufgefallen. Zuerst möchte ich sagen, dass ich es wichtig finde, dass, wie du ja bereits sagtest, die Kompetenz eines Tennistrainers öffentlich hinterfragt werden darf. Denn nur so kann der Laie, der wie ich vor dem PC sitzt und etwas lernen möchte, auch erahnen was hinter den Videos steckt.
    Ich möchte jedoch einen kleinen Einwurf aus ganz anderer Perspektive loswerden. Ich studiere zurzeit das Lehramt und ich kenne die Debatte über die fachwissenschaftliche Hieb- und Stichfestigkeit von Unterricht insbesondere in Bezug auf Sprache. Hier gibt es ein großes Dilemma. Auf der einen Seite gibt es den Professor für allgemeine und anorganische Chemie an der Universität, der als größten Mangel in der Bildungsinstitution Schule die fachwissenschaftliche Inkompetenz der Lehrkräfte sieht und auf der anderen Seite steht der erfahrene Lehrer, der seinen Siebt- oder Achtklässlern Chemie beibringen soll, ohne diese zu überfordern. Was der Lehrer tut um seinen Schülern etwas beizubringen nennen wir "didaktische Reduktion". Ein Beispiel: Ich habe 28 Achtklässler vor mir zu sitzen, denen ich Grundprinzipien chemischer Reaktionen vermitteln möchte. Jetzt habe ich genau zwei Möglichkeiten.
    1. Ich besinne mich auf meinen Professor für allgemeine und anorgansiche Chemie und nähere mich dem Thema durch die Heisenbergsche Unschärferelation, Molekülorbitaltheorie und Aufenthaltswahrschinlichkeiten von Welle-Teilchen-Dualismen (bspw. Elektronen). Dies ist aus fachwissenschaftlicher Sicht der richtige Weg, weil er fachlich absolut korrekt und logisch konsistent ist.
    2. Ich betreibe "didaktische Reduktion". Versuche also mich mit Hilfe der Alltagssprache ( Fachsprache der Chemie steht meinen Schülern im jetzigen Bildungsschritt schlicht nicht zur Verfügung) und für die Schüler greifbarer Alltagsphänomene und entsprechend simplifizierter Modelle meinem Lernziel anzunähern.
    Ich denke hieraus wird Zweierlei ersichtlich.
    1. Markus hat Recht.
    2. Herr Schönborn hat Recht.
    Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem Eines.
    Nämlich muss ich zuerst die Frage nach dem Wissenstand meiner Schüler beantworten. Sind meine Schüler entsprechend vorgebildet und bewandert in meiner Wissenschaft (Bei mir Chemie, hier sicher Biomechanik), dann schöpfe ich das volle Potential meines Unterrichts am besten aus, indem ich mich präzise in der Theorie und zugöhriger Sprache bewege um eindeutig einen bestimmten wissenschaftlichen Sachverhalt zu erläutern.
    Ist dieses Vorwissen jedoch nicht gegeben muss ich, um einen Lerneffekt zu erzielen "didaktisch Reduzieren" Dabei kann es vorkommen, dass die chirurgische Präzision der Fachsprache (diese ist unersetzlich in der Wissenschaft) abhanden kommt und ich mich simplifizierter Modelle und Begriffe bedienen muss um meinen Schüler dort abzuholen wo er steht auch wenn diese den Kriterien für Wissenschaftlichkeit unter Umständen nicht recht genügen wollen.
    Ich hatte mal einen Lehrer der meinte: "Mit komplizierten Fachtermini seid ihr die Helden jeder Stammtischrunde, aber ob ihr es verstanden habt, zeigt euch nur die praktische Umsetzung" Die Wahrheit liegt sicher irgendwo dazwischen.
    Für meinen Wissenstand sind deine Videos die Richtigen und wer sich nach der Biomechanik sehnt, dem seien Herrn Schönborns Bücher empfohlen.
    Vielleicht liest das ja auch noch Herr Schönborn und findet den ein oder anderen richtigen Gedanken in meinem Kommentar.

    sportliche Grüße
    Stefan

  8. Finde es wirklich sehr schwach von Herrn Schönborn hier seine ganze Energie aufzuwenden um die Videos von Markus zu stigmatisieren ohne irgendwo im Netz selbst mal zu zeigen, wie es angeblich richtig ist. Das einzige was man hier im Videobereich im Netzt von Herrn Schönborn findet, sind Trailer, die Werbung für seine Bücher machen. Das ist wirklich ein ganz schwaches Verhalten.

  9. Hallo Markus,
    danke für Dein Video.
    Ich habe das Problem, dass der Schläger beim Durchschwung nicht fest in der Hand liegt, sondern irgendwie schwimmt, also am unteren Ende des Griffs, seitlicher Ballen unterm kleinen Finger, instabil ist. Wenn ich noch fester zugreife, strengt es sehr an.
    Hast Du einen Tipp?
    Danke Dir!

  10. Hallo Markus. Vielen Dank für Deine Lehrvideos. Dieses hier bzgl. des Handgelenks habe ich sehr interessiert geschaut, weil genau die Sache mit dem Handgelenk mir am Anfang viele Probleme bereitete. Zur Info, ich spiele erst seit einem Jahr und bin ein U40. Mein Trainer hat bei mir schon früh erkannt, dass ich zu viele Bewegungen mit dem Handgelenk mache. Man macht das als Anfänger oft auch instinktiv, weil man halt den Schläger irgendwie rumwischen will. Sieht aber dann eher wie unkontrollierbare Ruderbewegungen aus.
    So, mein Trainer hat mir dann den Tipp gegeben, schon recht früh bei der Ausholbewegung von hinten/unten das Armgelenk leicht nach hinten geknickt zu fixieren und dies während des ganzen Schlages auch recht fest so beizubehalten. Man bekommt damit zwar noch nicht den richtigen Speed hin, aber viel mehr Sicherheit in der Topspin Bewegung. Am Anfang sollte ich die Ausholbewegung auch noch nicht von irgendwie hinten/seitlich oben beginnen, sondern schon recht früh den Schläger nach unten bringen. Wenn das dann mal sitzt und da konnte ich die letzten Monate gute Fortschritte erzielen, kann man an einer weitergehenden Ausholbewegung, bessere Hüftdrehung und Handgelenkbewegung arbeiten. Zu Anfang aber hat es mir wirklich sehr geholfen, das Handgelenk eher fix in die Position des Schläger-Ballkontakts zu bringen.
    Nebenbei erwähnt, auch auf die sinnlose Diskussion mit Herrn Schönborn bezogen, finde ich es viel wichtiger wenn man bewegungstechnische Dinge in einfachen Worten statt irgendwelcher Fachausdrücke erklärt. Auch irgendwelche Vergleiche mit Profis sehe ich für Anfänger als weniger geeignet an. Ich habe am Anfang auch versucht mich anhand Slow-Motions von Profis zu orientieren. Das ging total daneben, weil deren Bewegungsapparat und Sicherheit bei der Schlagbewegung auf einem gänzlich anderen Niveau als bei einem üblichen Clubspieler ist.
    Danke und LG

  11. Hallo Markus,
    Erstmal vielen Dank für deine tollen Videos hier auf Youtube. Man merkt dass du viel Erfahrung gesammelt hast und wissen für vermitteln kannst. Für mich persönlich könntest du noch an 2 Dingen arbeiten. Einerseits etwas freundlicher schauen und andererseits die "ähs" zu eliminieren 🙂 ich denke mal du bist sehr konzentriert auf das was du sagst und mir persönlich ist der Inhalt auch wichtiger als die Präsentation aber falls du lust hast dich auch diesbezüglich weiter zu entwickeln würde ich diese 2 Punkte als nächstes angehen, denn alles andere passt ja gut.

    Ich hätte noch eine Frage zum Thema Dämpfer. Ich habe die letzten 3 Jahre ohne gespielt und musste aufgrund eines Schläger bruchs und einer gerissenen Seite ein paar mal mit Schlägern von Freunden spielen die alle fest integrierte Dämpfer verwendet haben. Ich bekomme mit Dämpfer einfach überhaupt kein Gefühl für den Ball. Es ist so als würde die Rückmeldung komplett fehlen und eine Dosierung meiner Kraft ist mir fast unmöglich bzw einfach nicht zufrieden stellend. Ich chippe oft kurze Bälle und dies sehr knapp und platziert wofür eine genaue Dosierung der power echt wichtig ist. Ist das normal wenn man lange Zeit ohne gespielt hat oder müsste man trotzdem sensibel genug sein um das spüren zu können?
    Gruß und mach weiter so!

  12. @ Schönborn und Gleichgesinnte, anstatt hier irgendwas schlecht zu machen und mit begriffen umsicht zu werfen die niemanden weiterhelfen, macht doch selbst ein Video mit Eurer Auffassung der "richtigen" Vorhand. Der Erfolg wird Euch recht geben, oder eben auch nicht.
    Wenn Ihr mit den Videos nicht einverstanden seid, steht es Euch frei ein "Daumen runter" zu verteilen. Diese Art der öffentlichen Kritik ist jedoch an dieser Stelle völlig unangebracht und zeugt von mangelndem Charakter.
    Damit haben Sie sich selbst mindestens menschlich disqualifiziert.

  13. Lieber Richard Schönborn, lieber Markus Hantschk,
    nicht alle biomechanischen Erkenntnisse sind m.E. für Tennisspieler (unabhängig der Spielklasse) hilfreich, sinnvoll im Training vermittelbar und führen auch zum Erfolg und Erfolg ist hierbei, wie ich die Topspin Vorhand gut auf den Court bringe.
    Zum Sachverhalt „Wischbewegung des Handgelenks“1. Ja, Herr Schönborn, es ist genau wie Sie sagen, eine Pronation des Unterarms.2.Nun führen Sie bitte mal die von Markus gezeigte „Wischbewegung“ des Handgelenks aus.3.Beobachten Sie was passiert: richtig, der Unterarm proniert dabei.
    Ob nun dieser Pronation des Unterarms eine Dorsalextension des Handgelenks vorausgeht (Racket-Lag),  gefolgt von einer Ulnarabduktion, bis hin zur Palmarflexion, ist für den Tennisspieler sekundär und ganz sicher nicht das Geheimnis der Vorhand von Roger, Rafa oder Djoko u.v.m. Alleine diese biomechanische Kette so zu vermitteln, kann sich bestenfalls noch für Tennisspieler anbieten, deren Ausholbewegung um ein Vielfaches schneller als ihre Zuschlagbewegung ist (denn diese haben dann ausreichend Zeit über derartige Details zu grübeln, während sie hoffentlich noch den Ball treffen).
    Die „Wischbewegung“, wie im Video dargestellt, ist hingegen einfach vermittelbar und funktioniert, ungeachtet dessen, dass diese durch lockeres Handgelenk und schnellem Schwung (entweder steiler aufwärts oder je nachdem, ob ich mehr oder weniger Topspin auf den Ball bringen möchte, mehr nach vorne in den Ball gerichtet) sich fast automatisch vollzieht.
    Richte ich nun als Spieler meinen Fokus erst auf die (tatsächlich stattfindende) Pronation des Unterarms, so führt dies zu einem unsauberen Kontakt, ungewollt viel Spin und per se weniger Power. Ganz schlimm wird’s, wenn just direkt im Treffpunkt selbst das Handgelenk aktiv noch sonst was machen soll: die Kontrolle über den Schlag wird damit nahezu unmöglich.
    Deshalb: Fokus auf die Wischbewegung, wie im Video gezeigt, es funktioniert!
    Übrigens gibt es anderenorts DTB A-Trainer (die auch Pros trainieren), die eben diese Wischbewegung und lockeres Handgelenk im Schwung auch auf Oberliga Niveau noch so vermitteln.
    Das Wissen über biomechanische Zusammenhänge und technische Beschreibung der einzelnen Schläge, ist sicher hochinteressant für einige Tennisinsider und verdient in jed m Fall Anerkennung, für die Spielpraxis allerdings: nice to have, but no need to have.
    Letztlich möchte ich Sie, lieber Herr Schönborn, daran erinnern, um was es uns Tennisspielern geht: Freude und Spaß an unserem schönen Sport, Fair Play und Qualität auf dem Court. Deshalb würde ich mir von einem DTB-Präsident a.D. mit Rang und Namen doch wünschen: lassen Sie gut sein, was für viele gut ist, auch wenn es nicht unbedingt mit Ihrer Auffassung konform geht. Bei allen Ehren Ihres früheren Amtes finde ich es unangemessen, solch diskreditierende Äußerungen hier öffentlich als Kommentar zu den Videos abzugeben. Es spricht doch überhaupt nichts dagegen, Markus Hantschk persönlich Ihre Meinung mitzuteilen, anstatt hier eine verdrießliche Diskussion öffentlich zu führen, die letztlich keinem hilft.
    Von Markus Hantschk erhoffe ich mir weiterhin gute Videos, mit praktischen Tipps, anschaulich präsentiert und leicht verständlich erklärt, anwendbar vom Anfänger bis hin zum erfahrenen Turnierspieler. An dieser Stelle herzlichen Dank Markus.
    All the best and best „Wischen“Jörg

  14. Hallo Markus.
    Ich finde deine Informationen zum Einsatz des Handgelenks sehr hilfreich. Im Internet findet man ja doch etliche Informationen zum Thema. Ich habe mich als ambitionierter Turnierspieler oft gefragt ob ich zusätzliches Tempo mit meinem Handgelenk erzeugen muss wenn ich jemals sehr gute Grundschläge entwickeln möchte. Diese Unsicherheit hat dazu geführt, dass ich bisher keine konstante, immer abrufbare Technik entwickelt habe. Jetzt zu sehen, dass man Tennis auf höchstem Level spielen kann ohne eine zusätzliche "Zuschlagbewegung" des Handgelenks ist sehr hilfreich. Ich denke durch diese Informationen wird sich mein Spiel deutlich verbessern. Daher vielen vielen Dank für die tolle Arbeit.
    Ich hoffe du machst mit deinem Kanal noch lange weiter?!
    Grüße Michael

  15. Hallo Marcus, danke für die sehr hilfreichen Videos! Ist Deine Eigenheit, das Hangelenk bei der Ausholbewegung etwas hängen zu lassen wirklich eine Eigenheit oder machen das auch andere Profis in einem gewissem Umfang irgendwann während des Ausholens oder kurz vor dem Übergang in den Vorwärtsschwung? Nochmals danke!

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